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Das ist nicht der Rede wert…..

Da gehst irgendwo rein und der Typ sagt, Reiseaquarelle gibt es ja viele. Wahnsinn, eigentlich sollte man  über so eine Antwort nur lachen.

Aber dies löst nicht im Ansatz das Problem, dass viele Leute  im Aquarell nach wie vor etwas unkünstlerisches sehen.

Jede willkürlich bemalte Leinwand kommt diese Leuten künstlerischer vor.

Woher kommt diese Art von Unkenntnis? Wohl sicher aus Unwissenheit, Unkenntnis und Unvermögen !

Allerdings erklärt das, warum sich soviele auch ausgezeichnete Aquarellisten auf welcher Art auch immer auf den Pfad der Leinwand begeben, ohne vielleicht zu bedenken, dass sie der Unwissenheit und der Unkenntnis was das Aquarell kann , oder eben auch nicht kann, Vorschub leisten .

Über sogenannte Aquarelle auf Leinwand möchte ich in diesem Zusammenhang garnicht sprechen, weil diese sind nun wirklich nicht der Rede wert.

 

Erfurt ,Dom-Aquarell-56/76 cm-Andreas Mattern-2014

Erfurt ,Dom-Aquarell-56/76 cm-Andreas Mattern-2014

3 replies »

    • vielen dank für den link hier. ich kannte diese arbeiten schon und bin ein bewunderer dieser grossen technischen meisterschaft.
      aber gleichzeitig wird hier die meisterschaft auch über projektion auf leinwand erzeugt, was freilich das ergebnis auf eine sehr hohe technische qualität bringt,aber mit der für mich (und hier kann ich ja nur für mich sprechen) von mir geschätzten und gehandhabten pleinair, sowie der direkten aquarellmalerei sehr wenig zu tun hat. auch trägt der trägergrund zu einer veränderten verarbeitungsreaktion der aquarellfarben, als auf papier bei. auch ist diese arbeitsweise nru im atelier und über einen langen zeitraum möglich, wei es hier beschrieben ist.
      es gibt auch verschiedene andere möglichkeiten das grosse format auf papier im aquarell zu erreichen wie leute wie paul ching bor und auch
      Chung, Woo Bum, eindrucksvoll beweisen.
      natürlich bleibt die malerei von Thomas Schiela meisterhaft !

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  1. Hallo Andreas, erst einmal: gelungene Farbstimmung in Deinem Bild, und in natura wirkt es bestimmt noch deutlich stärker.

    Das Ärgern über mangelnde Aufgeschlossenheit gehört glaube ich dazu. Ich stelle mich wenn, dann auch gerne spontan bei einer Galerie vor. So merkt man wenigstens gleich ob die Chemie stimmt oder nicht. Wenn dann pauschal reagiert wird, dann ist eben kein Interesse. Eine andere Floskel die ich schon hörte war: „Wir stellen nur Konzeptuelles aus.“ Obwohl ich fand, dass meine Arbeiten einem Konzept folgten realisierte ich an der Stelle, dass ich vielleicht doch etwas zu spontan gehandelt hatte. Ich persönlich habe mich entschlossen, die Herausforderung der Freiluft-Aquarellmalerei sportlich zu sehen. Man muss dabei eben über eine hohe Hürde springen um als Künstler anerkannt zu werden. Andererseits kann ich aber eine gewisse Skepsis bei Ausstellenden durchaus verstehen, und an der Stelle haben wir wahrscheinlich unterschiedliche Meinungen, angesichts der Tatsache, dass immer mehr Malschulen unterwegs sind und jedes Jahr aufs Neue die gleichen Motive in Angriff nehmen. (Wo gegen erstmal nichts einzuwenden ist!) Aber dann ist es eben nicht mehr so leicht zu erkennen welche Person und welche Geschichte hinter dem Bild steckt. Dagegen ist eine Expertise dort studiert und da Meisterschüler gewesen eben eine klarere Garantie für was auch immer. Nimm es mal als Anregung für Dein Kamingespräch. Aber mit pauschalen Vorurteilen oder Schubladen sind wir Deutschen glaube ich schon besonders, anstatt aufmerksam zu bewerten. Ich stelle mir mal folgendes vor: Ein Musiker der Berliner Philharmoniker würde sich mal den Spaß machen sich mit Alltagsklamotten mit seinem Instrument in die Berliner U-Bahn zu stellen. Ich denke nur wenige würden die Kunst seines Spiels erkennen, die meisten würden nur achtlos vorbeilaufen und einige würden eine kleine Spende in den Geigenkasten werfen und denken: arme Sau hast nichts zu beißen.

    Alles Gute, ich schätze wir laufen uns in dieser Malsaison bestimmt über den Weg.
    Grüsse Sven Swora
    P.S.: Zu meiner Vernissage am 28.03. bist Du selbstverständlich herzlich eingeladen.

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