Skip to content

Texte zur Haltung

Geschmack

Wenn die Qualität in der Malerei sich durchsetzen soll, setzt es beim Betrachter das Erkennen dieser voraus.Desöfteren bleibt der Betrachter aber bei seinem Geschmack hängen.

 

———————————————————————————————————————-

Wann wird es (vielleicht) ein gutes Aquarell (Bild)

oder die Überbewertung der Technik:Es geht darum das Gegebene (oder Gesehene) neu zu arrangieren, neu zu komponieren, neu zu interpretieren.Auch darum, dass vielleicht eigene Unvermögen in Qualität umzusetzen oder zur Qualität zu machen, mit der eigenen Idee.Es kann nicht darum gehen, ständig zu versuchen das Gesehene” so gut wie möglich abzumalen”. So entsteht nichts neues, nichts anderes und schon gar nichts (wenn man das Glück hat), außergewöhnliches. Neue Interpretationen von vorhandenem sind der Schlüssel. Es geht darum den Stoff (gesehenes, vorgegebenes) mit unserem eigenen Inhalt zu füllen, erst dann wird und ist der Stoff nicht mehr wichtig.Ich sage z.B. “Lebendig ist wichtiger als richtig” oder “wenn alles falsch ist, ist es automatisch wieder richtig”. Nur man muß auch lernen, dazu zu stehen, es zulassen können, weil nur dann die Möglichkeit besteht, spannendes, originelles bei seinen Arbeiten zu entdecken und zu schaffen.Wenn man sich mehr auf das “wie male ich das (ab)?” konzentriert, als auf das “was mache ich aus dem Motiv”, landet man in der Sackgasse.Schwer ist es sich aus dem Vergleich zu lösen, weil man hat oft das Ziel sich mit anderen zu messen, und da strebt man halt nach dem übertreffen des anderen. Aber dies ist kein guter Weg. Viel anstrengender ist es, sich zu erkennen, zu hinterfragen und seine eigene Idee (vielleicht auch Ideale) weiter zu verfolgen, auch wenn einem der Wind dann härter in das Gesicht bläst.Die Komfortzone zu verlassen ist wichtig und zu schauen welche Möglichkeit (auch handwerklich/technisch) man selber hat und dann daraus selber zu schaffen, schaffen und zu schöpfen. Dies dann auch noch diszipliniert und wenn möglich ständig. Nur so kann das eigene wachsen und ausgebaut werden.

Dazu muß man aus der Sache “ich möchte so malen wie der oder die” oder “ich möchte das auch können” raus kommen, ist es doch viel wichtiger zu sagen: “ich möchte so malen wie ich” um das “eigene” ständig zu verbessern,  zu stabilisieren,  es ist besser als anderen hinterher zu laufen. Dies ist auch für den Lehrenden wichtg, die Lernenden bei sich abzuholen, bei ihrem Stand und zu helfen, dass Sie ihre eigene Sicht entwickeln.

Denn das einzige Ziel, was ein Lehrer (in diesem Fall Mallehrer) haben sollte ist, dass der Schüler den Lehrer nicht mehr braucht!

Das sich der Lehrer dann nicht als “Maß der Dinge” sondern höchstens als “ein Maß” sehen darf, versteht sich von selbst.

Da die gängige Praxis eher darin besteht, wie bekomme ich meine Kurse voll und es weniger um die Malerei selbst geht, macht es die Sache nicht einfacher, weil dabei zuviel Wert auf Attribute wie: “ist der Lehrer/in nett?”, “kann ich das vielleicht auch schnell lernen?” oder anderes gelegt wird, als vielmehr um die Qualität der Kunst, der Halltung des Künstlers geht macht es zusätzlich schwer. Es schließt sich übrigens nicht aus, dass bei eigener Haltung und Qualität der Lehrer auch nett ist.

Schade ist nur, dass wenn ein Künstler eine (seine) Haltung konsequent vertritt es noch schwerer wird.

————————————————————————————————————————-

Breitensport

Die Aquarellmalerei wird immer mehr eine Art von Breitensport. Dagegen ist im Grunde nichts einzuwenden , wenn die Einordnung der Breitensportler stimmen würde.(Da besteht dann doch der entscheidene Unterschied zum Sport, weil da gibt es ja etwas messbares und viele glauben in der Kunst nicht; aber da irren Sie)————————————————————————————————————————–

Legokasten der Psychologie …

sagte Theo Hermann neulich zu mir. Es bedienen sich viele daraus wie sie es brauchen aus diesem “Legokasten” Das ist so ähnlich wie bei manchen Aquarellmaler/innen, die , wenn man ihnen zu nahe kommt sagen “ich male nur zum Spaß , oder nur für mich”, ansonsten aber als Künstler durch die Gegend laufen.—————————————————————————————————————————

Gewinnt die gestalterische Freiheit …

Wenn die gestalterische Freiheit über das Gesehene (Vorhandene) die Oberhand gewinnt(sozusagen Siegt),  dann kann es ein zauberhaftes Werk mit Qualität werden!————————————————————————————————————————–

Wo rauscht man hin mit …

dem Stellenwert, wenn man immer vermittelt oder es viele so vermitteln, dass das was man tut leicht ist? Nein es ist nicht leicht, alles ist die Essenz aus einem jahrelangem Tun, aus einem Prozess der eigentlich nie Zuende ist!Eine Auseinandersetzung mit der Sache, in meinem Falle mit dem malen mit Wasserfarben.Ich hatte wieder lange Gespräche darüber wieso, weshalb, warum viele Menschen malen. Ist schon interessant und auch gut so…aber nur wenn die Selbsteinschätzung, die Selbstkritik dabei nicht auf der Strecke bleiben.Wir als Kursleiter haben die unbedingte Aufgabe ehrlich zu den Teilnehmern zu sein, weil wenn wir es nicht sind, wird auch das was wir tun eher beliebig und wertlos. Es ist eben kein Zeitvertreib und dies  sollte es für den Lernenden auch nicht sein, da gibt es doch andere Möglichkeiten. Es ist wichtig den Teilnehmern zu sagen bleib bei dir und wir machen aus dem was du schon hast etwas, dieser Weg ist oft beschwerlich, aber nur dann wird aus dem eigenen Tun etwas Interessantes und vielleicht Besonderes und Anderes. Darum muss es uns und dem Lernenden gehen!————————————————————————————————————————-

Eine Idee von Malerei ( in Aquarell)

In der Überschrift fängt der eigentliche Blödsinn schon an.Weil Malen bedeutet eigentlich gestaltendes Ordnen mit den Mitteln von Farben und Formen!Die kann man sowohl mit Acryl , Öl oder anderen Farben, sowie auch mit den Mittel der Wasserfarbe und auch wieder insbesondere des Aquarells in dem Bereich der Wasserfarbe.Weil Wasserfarbe kann ja sowohl opak wie lasierend auftragen udn am ende ist der lasierende Farbauftrag über mehere Schichten die Sache die das Aquarell aus der Wasserfarbenmalerei entstsehen lässt.Wenn wir nicht aufhören (mich eingeschlossen) das Aquarell als etwas besonderes zu sehen, werden wir dem Aquarell nicht helfen, sondern aus meiner Sicht eher schaden.Weil was wir eigentlich sind ist, WIR SIND MALER. (Das bedeutet natürlich dennoch, dass schon da wo Aquarell drauf steht auch Aquarell drin sein sollte)Dieses rumreiten auf: “so wirds gemacht, so muss es aussehen” führt eigentlich in eine Sackgasse aus der man nur schwer herauskommt, weil diese bezieht sich höchstens auf eine technische Mögichkeit, als auf eine künstlerische.Und nicht umsonst ist die Wertschätzung des Aquarells im Wissen der technischen Schwierigkeiten sehr hoch im Wissen und das Schätzen um die künstlerische Qualität eher sehr niedrig.

Dies liegt nicht zuletzt daran, dass wir uns selbst teilweise , sei es durch Veröffentlichung von Lehrbüchern “wie malt man Aquarell?” unser eigenes Grab schaufeln. Man sollte eher ein Buch machen “wie malt man ein Bild (im Sinne von Qualität und mit gestalterischem Ordnen )?” mit Aquarellfarbe/Wasserfarbe.

Unter anderem deshalb , hab ich mich persönlich entschieden doch keinWorkshop Buch im English Verlag zu machen, weil ein Buch über die Malerei oder gar dei künstlerische Sicht auf di Dinge ist da eher weniger gefragt.

Weil ich Male ja und die Wasserfarbe und dann in der Regel das Aquarell dient mir als Mittel für meine Malerei.

Es nützt also alles Lamentieren nichts. auch die Aquarellmaler sind  Maler wie jeder andere der malt. Nicht besser, aber auch nicht schlechter! Wir sollten auch nicht mehr draus machen wollen und einfach immer wieder versuchen gute Bilder zu Malen und uns mit künstlerischer und professioneller Haltung auch so zu positionieren! Weil dann besteht die Möglichkeit der Sackgasse zu entkommen und die Gleichwertigkeit der Malerei mit ihren verschiedensten Mitteln zu zeigen und vor allem auch wieder von der Kunstwelt wahrgenommen zu werden!

—————————————————————————————————————————-

Künstlerische Freiheit ?

Ich finde es schon interessant, wenn fehlender Gestaltungswille und Mangel an gestalterischer Kraft, oft künstlerische Freiheit genannt wird!
————————————————————————————————————————-

Das was Du brauchst ist schon in Dir ! oder wo kommst du her (malerisch)?

Als wenn es die Sache die du machst  besser oder schlechter machen würde!?(wenn man irgendwo her kommt) Niemals, die Sache ist entweder gut oder schlecht, dazwischen gibt es nichts ausser Scharlatarnerie!Ich komm von Nirgendwo!Nicht das wir uns falsch verstehen: Ich schätze Baselitz, Eder, Lüpertz, Lehmpfuhl und im besonderen natürlich Wasserfarbenmaler wie die Homies vom WCC sowieso und u.a. Koller, Salzmann, Funk, Schweizer, Vogel, Mader und Hradil, Nolde, Fußmann (es gibt da noch paar andere) weiter zurück renn ich mal nicht. Lernen kannst du mehr oder weniger nichts von all diesen Leuten, schon garnicht das Malen, sondern höchstens deinen Weg zu gehen. Und das mach ich auch. Steine müssen dabei manchmal aus dem Weg geräumt werden-Aber bis auf 2 Monate Grafikschule wo man ein wenig gezeichnet hat (kann man das so sagen? egal) hab ich nichts und nirgendwo etwas gelernt was das Malen angeht, sondern einfach nur gemalt, gemalt gemalt… Und bin froh darüber, dass ich mich nicht beirren lassen hab und mich für die Wasserfarbenmalerei entschieden  habe. Auch in der Radierung hab ich nichts gelernt, sondern einfach gemacht.So Geheimnis ist gelüftet:-) Aber ich sage es immer wieder malen, malen, malen ist der Schlüssel (das was du brauchst ist schon in dir) und die Freude daran zu haben.Viel entscheidener ist auch die Frage, wo willst du hin mit dem was du machst.? Dazu vielleicht ein andermal mehr, aber soviel sei schon gesagt, die Nationalgalerie ist schon ein Ziel!—————————————————————————————————————————–

Spielzeug der Malerei

Die Aquarellfarbe ist das Spielzeug für meine Malerei sagte ich in einem meiner Malkurse.Ich war selbst erstaunt über den Inhalt der in diesem Satz steckt, weil es ausdrückt, dass es um das Bild geht und nicht um das Medium mit welchem man malt und weil es gleichzeitig bedeutet loszulassen !—————————————————————————————————————————

Verdammt noch mal …

Viele wissen , ich gebe sehr gerne Kurse und Workshops und ich finde es sehr richtig, zauberhaft und erstrebenswert, dass viele Menschen sich Kreativ betätigen.Aber heute habe ich mal wieder so ein kleines Heftchen in die Hand bekommen und  da gibt es so Workshops mit dem Titel “Jeder ist ein Künster”Verdammt noch mal, nein jeder kann kreativ sein und jeder darf auch malen, aber deswegen ist er noch lange kein Künstler. Es ist nicht damit getan beliebeig viele Farbflächen nebeneinander zu setzten und diese dann auch noch beliebig. Man stelle sich einen Musiker vor der nicht weiß was er da spielt. Sicher muss man keien Noten kennen um ein guter Musiker zu sein, dafür gibt es viele Beispiele, aber die Leute haben dann eine wahnsinnige Begabung, ein aussergewöhnliches Gehör usw.Ich versuche immer zu vermitteln, dass es auf das Gesamte ankommt. Eine ständige Auseinandersetzung wichtig ist. Das seriell ein Zeichen von Qualität sein kann und nicht nur das eine Bild alles ausmacht.Das Künstler zu sein Arbeit bedeutet (auch kein Musiker geht auf die Bühne, wenn er die Stücke nicht kann und jeder weiß wie lange man da üben muss)Wenn jeder ein Künstler ist wird die Kunst beliebig, egal ob in der bildenden Kunst oder in anderen Kunstrichtungen. Man muss nicht die Leute mit dem Spruch “Jeder ist ein Künstler” in die Workshops  locken, sondern eher mit dem Gegenteil. Die Kursteilnehmer sollen feststellen, dass es Arbeit ist, Auseinandersetzung, Fleiß und auch Disziplin die vieles ausmacht. Das allein ist nichts besonderes, das machen alle anderen in ihrer Arbeit auch, aber gepaart mit Talent , Demut und Kritikfähigkeit kann man da schon besonderes schaffen. Wohlgemerkt, der Künstler selbst ist noch nichts besonderes, sondern das was er schafft kann was besonderes werden und somit auch zur Kunst.Wir sollten aufpassen damit, dass wir den Leuten sagen “Jeder ist ein Künstler” weil dann gibt es kein zurückziehen in eine Komfortzone mehr, weil dann stehen sie in der Öffentlichkeit als Künstler und werden genauso bewertet, eingeordnet, betrachtet und an den Maßstäben gemessen derjenigen, die sich ständig mit der Malerei oder der Musik auseinandersetzen. Aber das wollen ja viele garnicht, sondern sie möchten Kreativ sein und Freude haben und dabei können wir als Kursleiter mit all unserem Wissen unserer eigenen Freude am Schaffen, die Teilnehmer motivieren. Ob sie dann Künstler werden wollen  entscheiden sie (die Teilnehmer) alleine.

————————————————————————————————————————

Die Kunst an der Kunst

Ich sage des öfteren “Die Kunst an der Kunst ist: zu Scheitern, Fehler zu machen und dennoch weiter zu machen mit der Kunst”Wenn man sich nicht bewegt, darf man sich auch nicht beschweren wenn sich nichts bewegt. Natürlich ist jede Form von Bewegung mit einem Risiko verbunden (das merkt man schon wenn man über die Strasse geht), aber ohne dieses passiert garnichts.Man muss das Lieben was man tut, ansonsten ist es wertlos, genauso wertlos wie die Kunst nur nach dem Geschmack zu beurteilen.Das ist übrigens eine interessante Aufgabe für uns als Kursleiter, dem Lernenden zu zeigen, dass es nicht nur um Geschmack geht. Aber dazu ist es notwendig als Kursleiter über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, oder nur dafür zu sorgen, dass die eigenen Kurse voll werden. Weil wenn wir dies nicht tun (wie es ja soviele nicht tun) geht die Wertschätzung für die Sache die wir tun verloren. Und für “Kunst der Aquarellmalerei” (wie auch jeder anderen Form der Kunst) ist Wertschätzung unabdingbar!—————————————————————————————————————————-

Ohne Absicht

Ohne Absicht, sollte das Malen sein. Damit der Stoff nicht zu wichtig wird!zum besseren Verständnis vielleicht: Dem Künstler sollte es niemals um das “Was” (dem Stoff) gehen sondern immer um das “Wie”. Dies gilt übrigens auch für den Sammler oder den Betrachter.Nur wenn beide Seiten dies so sehen können ist es ohne Absicht und Frei .Aufrütteln, Verändern sollte der Künstler (sofern gewollt) als Mensch und wenn möglich durch die Bedeutung seiner Arbeit, aber nicht durch die Themen in seinem Werk, die womöglich zeitgemäß, gesellschaftlich gewollt, oder noch schlimmer politisch gewollt oder politisch nicht gewollt sind. Alles dies ist Vordergründig, illustrativ und meistens wohl auch Scheinheilig.Eigentlich ist Kunst nur dann frei wenn dem “Thema” , dem “Was” keine Bedeutung mehr zukommt.—————————————————————————————————————————–

Der Atelier-und Galeriebetrieb ist auch lustig …

Heute kamen mal wieder Leute zu Besuch die gleich am Anfang sagten: “wir kaufen aber nichts, weil wir malen selber”.Das sie eigentlich damit sagen, wir sind genauso gut wie alle anderen, die auch in der Galerie hängen, sehen sie nicht so (meinen sie ja auch nicht so).Die anderen sagen: “wir sehen ja gar nicht mehr durch, bei dem vielen Angebot an Bildern” in diesem Fall Aquarelle.Oder, “Sie wissen gar nicht was gut oder weniger gut ist, weil sie gehen nach ihrem Geschmack” und dann nach dem Preis und der ist ja hier ziemlich teuer (meinen sie)Na ist doch klar, wenn jemand nur zum Spaß (wie die meisten ja selber sagen) malt und das Geld mit anderen Dingen verdient, ist in der Regel auch nicht so teuer, wie der, der sein Geld auschließlich mit seiner Kunst und dem drumherum verdient.Jooo, was willst Du da machen, nichts glaube ich,  außer weiter malen 🙂———————————————————————————————————————-

Soziale Kontakte kaufen …

kann man an verschiedener Stelle:-)Eine Möglichkeit besteht darin, sich einem Verein (meistens ja auch noch ein e.V.) anzuschließen der sich mit (nehmen wir mal hier an) Malen und Ausstellunegn beschäftigt.Man bezahlt dort einen Jahresbeitrag, dann darf man da (vielleicht) ausstellen, seine Kurse und Workshops weiterhin bezahlen und für viele weitere Ausstellungsmöglichkeiten zahlt man dann auch noch (sofern man angenommen wird).Irgendwie ein teuer erkaufter sozialer Kontakt finde ich, da es für die Masse in der Regel keinerlei Mehrwert, geschweige denn einer künstlerischen oder sagen wir malerischen Entwicklung nützt und /oder an gute Ausstellungsmöglichkeiten kommt. Nützen tut dies nur einer geringen teilweise etablierten, sich in den Vordergrund schiebenden Minderheit.Eigentlich etwas für die Grauzone in der Atelier!Ich muss das ja nicht verstehen, aber Gedanken darüber darf ich mir hoffentlich machen.Wie gesagt, sind nur Gedanken die mir immer auch mal wieder beim malen über den Weg laufen, aber mich nicht daran hindern…am malen:-)

———————————————————————————————————————————–

Man, wieder das Papierweiß vergessen…

es ist schon schlimm, wenn die Aquarellpolizei unterwegs ist. Viele versuchen krampfhaft aquarellig zu sein, dabei macht die Wasserfarbe ihr eigenes Ding wenn man mit viel Wasser arbeitet. Höchstens kontrollierter Zufall geht. Papierweiß braucht auch kein Mensch, schon klar ist ja nicht unbedingt schlecht, aber keine Bedingung für ein gutes Bild.————————————————————————————————————————————

Wunderbar…

man kann machen was man will und wie man es will in der eigenen Malerei. Der Himmel vielleicht mal grün, alles schief stellen, Farben auf die man Lust hat. Alles eine Abstraktion oder alles abstrakte Malerei.Nicht zu verwechseln mit gegenstandsloser Malerei die ja auch viele machen. Neben all den guten gegenstandslosen Bildern von  Malern gibt es leider auch viele wo alles Gegenstandlos ist, nicht nur die Bilder.—————————————————————————————————————————-

Toilettenpapier (leicht zu öffnen)

welch ein Kriterium für Toilettenpapier (leicht zu öffnen, die Verpackung)Das ist genauso schlimm wie das Kriterium “der Mallehrer ist nett”” da kannst hingehen zum Kurs 🙂Natürlich bin ich nett und total angenehm im Umgang.Aber ich bin auch fachlich kompetent , fordend, direkt, schön  (musste sein:-), begeisterungsfähig, eloquent, zuhörend,aufmerksam und u.a. auch aufgeschlossen, wie auch ein wenig didaktisch, zuverlässig und verbindlich. Schwächen? na gut ein wenig ungeduldig vielleicht…ach quatsch nicht wirklich….Das Malkurs geben, wie jetzt zuletzt in Gerlingen , Stuttgart und Rosenheim macht mir einfach einen Riesenspaß und fördert und fordert die Teilnehmer immer wieder!——————————————————————————————————————————-

Was ist der Sinn?

bei der unüberschaubaren Anzahl von Büchern wie man Bilder malt?Wenn z.B. in den Buchbeschreibungen schon steht: “…Alle  Bilder lassen sich Schritt für Schritt und leicht verständlich nacharbeiten…”Damit ist das was man selber macht schon nichts Wertvolles und Besonderes! Irgendwie scheint es so (oder womöglich ist es schon so), dass es nur um Beschäftigung geht und nicht mehr um die Auseinandersetzung, sondern vielmehr um Wiederholbarkeit und Beliebigkeit.Es ist doch vielmehr wichtig die Eigenständigkeit zu fördern und auch das Unvollkommene , weil dann wird und kann es überhaupt  etwas Eigenes werden.
——————————————————————————

Wollen des Künstlers

Eigentlich will der Künstler nichts, außer wohl seine Sachen machen. Für den Betrachter, andere nennen diesen auch Rezipienten, es kann aber auch der Kunstliebhaber oder Sammler sein, sollte es wichtig sein,vom Verfahren einiges zu verstehen. Hier fängt der schöpferische Vorgang im Eigentlichen an. In meinem und im Falle der Mitglieder dieses Clubs, ist das Verfahren die Wasserfarbe. In dem Moment wo die Interessenten, Liebhaber usw. unsere Art des Verfahrens kennen, können Sie unsere Arbeit auch Wertschätzen, alles andere würde nur am Geschmack (der meistens zu kurz reicht)  hängen bleiben.

%d Bloggern gefällt das: