Gestern waren wir im alten Atelier Scheuerleisten streichen. Mir tut immer noch das Kreuz weh!
Wir haben aber auch noch einen Karton voll mit Aquarellen von mir entdeckt, den wir vergessen haben. Darunter war dieses sehr alte Zeichnung von mir.
Gestern waren wir im alten Atelier Scheuerleisten streichen. Mir tut immer noch das Kreuz weh!
Wir haben aber auch noch einen Karton voll mit Aquarellen von mir entdeckt, den wir vergessen haben. Darunter war dieses sehr alte Zeichnung von mir.
Nun ist Weihnachten wieder vorbei und es wird Zeit, sich über den Januar Gedanken zu machen.
Im Januar werden in zwei Galerien meine Aquarelle gezeigt, zuerst in der Galerie 100. Ich freue mich, euch dort zu begrüßen.
Andreas Mattern – Aquarelle
Galerie 100
Konrad-Wolf-Straße 99, 13055 Berlin
Ausstellung vom 21. Januar 2010 – 28. Februar 2010
Eröffnung: 20.01.2010 um 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di. -Fr. 10.00 – 18.00 Uhr So. 14.00 – 18.00 Uhr
Feiertags geschlossen.
Tram M5, Bus 256 (Werneuchener Straße)
E-Mail: galerie100kultur-in-lichtenberg.de
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Kunst- und Kulturamt
Zur Weihnachtszeit paßt der Berliner Dom besonders gut. Es ist die Zeit, in der sich die Kirchen füllen.
Zwischen den Flächen des Domes aus erdigen Grün- und Brauntönen liegen orange und türkise Häuser, die dem Bild zusammen mit dem Blau der Kuppel eine vibrierende, kostbare Farbigkeit geben. Die Farbe verleiht dem Bild die Ausdruckskraft.
Meine gute Max Bill Uhr hat jetzt weiße Sprenkel vom Streichen des alten Ateliers. Da bin ich ziemlich bedient und ich muss wohl ein neues Armband kaufen. Ich weiß – ich hätte sie abnehmen sollen. Das habe ich einfach vergessen oder ich will immer wissen, wem die Stunde schlägt
Dafür zeige ich euch heute wieder eine meiner kleinen Kostbarkeiten.
Beim Radieren muss ich immer wieder die Abdeckflüssigkeit und Radierfarbe von den Platten putzen. Dafür brauche ich ein Waschbecken. Diese Waschbecken sind nach dem Radieren immer sehr dreckig. Aber nach gründlichem Putzen wird alles wieder sauber. Die Radierwerkstatt im alten Atelier ist nun auch ausgeräumt und erstrahlt weiß und frisch gestrichen. Im neuen Atelier werden werden wir nur am Wochenende, wenn wir keine Schüler im Atelier haben, drucken. Wir müssen alles zum Radieren aufbauen, wir haben keinen extra Raum mehr zum Radieren. Aber so läuft die Radierung kontinuierlich hintereinander weg. Ich kann nichts stehen lassen also sollten wenigstens die e.a.’s nach dem Wochenende fertig sein. Das ist vielleicht ein besseres Arbeiten.
Gestern und heute haben wir gemalert und heute sind wir fast fertig geworden. Ein Glück, es ist eine lästige Arbeit. Noch dazu, wo der Putz auch noch zum Teil heruntergekommen ist. Altbau halt. Hier habe ich ein paar Fotos für euch.
Heute haben wir es endlich geschafft, wir haben den Keller, die Kammer und das Atelier von allen Sachen, die zum Recyclinghof müssen, befreit. Das war Streß pur und Spaß machte es auch nicht. Als wir fertig waren, bekam ich für meinen Sohn ein tolles Pferd geschenkt.
Hauni hat ein Foto von mir mit Pferd und mit Lachen nach getaner Arbeit gemacht:
Im neuen Atelier hat unsere Radierpresse noch keinen festen Platz gefunden. Sie steht „nur“ zur Dekoration auf meinem Grafikschrank. Ich freue mich schon, wenn der Streß etwas nachläßt und wir in Ruhe ein Wochenende radieren können. Beim Umzug haben wir die gesamten Weltkunst – Zeitschriften hervorgeholt und darin geblättert und gelesen.
Heute hat mich ein Artikel über die einzige Radierung Vincent Van Goghs interessiert. Mit seiner Kupferplatte ist genau das passiert, was nicht passieren sollte: sie wurde nach seinem Tot noch sehr häufig gedruckt, was Verwirrung hervorruft. Welche Drucke sind noch von Vincent gedruckt und welche sind Nachdrucke?
Ich drucke in der Regel 25 Blätter und 3 – 5 e.a.’s von meinen Zinkplatten. Zink ist nicht so haltbar wie Kupfer und so sind die Platten nach meinen Drucken nicht mehr benutzbar.
Folgender Satz von Stefan Koldehoff in dem Artikel finde ich besonders interessant:
„Anders als es der seit mehr als 100 Jahren gepflegte Van-Gogh-Mythos kolportiert, sucht der Maler kommerziellen Erfolg und Anerkennung nämlich durchaus aktiv.“
Mit seiner Radierung wollte er den Freunden und Galeristen zeigen, dass er ein Meisterwerk fertiggestellt hatte.
Möchte nicht jeder Lob und Anerkennung?
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